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DSCF7825Der erste Spieltag im gestern eröffneten Großmeisterturnier brachte so einige überraschende Ergebnisse. Herausragend war dabei der schnelle 22-Züge-Sieg vom schwedischen Botschaftsangestellten Jan Lundin gegen den Deutschen Meister von 2000, GM Robert Rabiega. Angesichts massiver Drohungen gegen seinen König entschloß sich Rabiega zu einem Damenopfer. Vier Züge später fand er das Experiment aber unlustig und warf das Handtuch. Läuferpaar gegen Dame ist dann wohl doch etwas zu wenig.

BSV-Präsident Dr. Matthias Kribben hatte um 17 Uhr das Turnier eröffnet und für die Auslosung zwölf Tassen mit Berlin-Motiv auf dem Tisch drapiert. Die brachte er zu Beginn in Hütchenspielermanier noch einmal tüchtig durcheinander. Der wichtigste Unterschied zu den richtigen Hütchenspielern: die Passanten (sprich Spieler) gewinnen immer, denn unter jedem “Hütchen” befand sich ein Kerzchen mit aufgedruckter Startnummer.

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Die Ruhe vor dem Sturm

In gut einer Stunde beginnt im Hotel Kronprinz das Internationale Großmeisterturnier des Berliner Schachverbandes. Angesichts der brütenden Hitze hatte ich Befürchtungen, den Spielern, Funktionären und Zuschauern würde beim Turnier der Schweiß nur so laufen. Glücklicherweise sind der Turnier- und auch der Kommentatorenraum klimatisiert. Beide Räume liegen etwa zehn Meter auseinander – über den Flur und durch eine Art Café. Nachfolgend die ersten Impressionen vom Spielort:

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Turnierraum

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Vor zwei Tagen berichtete ich hier von der Senkung der IM-Norm von 5,5 auf 5,0 Punkte. Dabei wird es auch bleiben, auch wenn Ilja Schneider zurecht meine mathematischen Kenntnisse in Zweifel zog.

Vom FIDE Rating Officer des DSB, Christian Krause, bekam ich nun die Nachricht, das auch für Rundenturniere der Durchschnitt der Gegner gilt. Danach ergibt sich nun folgende Normentabelle:

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Programmheft

Programmheft TitelseiteBettina Bensch, unsere fleißige Fee in der Geschäftsstelle des Berliner Schachverbandes, hat gestern abend das 16seitige Programmheft fertiggestellt. Zum Inhalt gehören kurze Porträts der Spieler und des Schiedsrichters Uwe Bade, ein Grußwort des BSV-Präsidenten, der Zeitplan, eine leere Tabelle zum Selbstausfüllen und ein kurzer Abriß der Geschichte des Berliner Schachverbandes.

Das Heft wird am Turnierort ausliegen, kann aber auch hier heruntergeladen werden.

Im zweiten und letzten Teil der Geschichte der Berliner Großmeisterturniere geht es um die Jahre von 1931 bis 2000. Danach fand kein Großmeisterturnier in Berlin mehr statt – bis heute.

Als schwierig bei den Recherchen erwies sich besonders der Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg bis Mitte der 1990er Jahre. Hier ist so gut wie nichts im Internet zu finden. Für Schachhistoriker scheint nur die Zeit vor 1945 interessant zu sein. In der Kürze der Zeit konnte ich natürlich nicht alle mir verfügbaren Schachzeitungen durchforsten. Das ein oder andere Großmeisterturnier könnte also unter den Tisch gefallen sein. Auch an Fotos mangelt es – zumindest im Internet.

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